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Meine erste RTF: Rudi Bode

Meine erste RTF 2017: Rudi Bode

Also die Erste, die ich in dieser Saison gefahren bin.

 

Die Rudi Bode RTF von RV Endspurt fahre ich besonders gerne. Zum einen, weil sie durch die Vierlande geht, einem Gebiet, in dem ich eher selten unterwegs bin, und dann auch noch auf flachen Wegen durch die Landschaft führt. Für eine erste RTF nicht verkehrt.

 

Wenn da nur nicht das Wetter wäre. Im vorigen Jahr hielt es mich von einer Teilnahme ab. Und ein Blick auf die Wettervorhersage war auch für dieses Jahr nicht gerade aufbauend. So blieben alle Verabredungen sehr vage, bzw. wurden gar nicht erst getroffen oder auch rückgängig gemacht. Zwar Sonne, aber auch Schauer, mäßiger Wind, aber auch Böen.

 

Dann ein Anruf von Thorsten. Sie würden fahren. Das Wetter sei doch ganz gut. Und, ob wir uns nicht verabreden wollten. 9.30 Uhr am Start. Wir könnten ja noch am Sonntag gegen 8 Uhr telefonieren.

 

Da schien in Fleestedt die Sonne. Also angerufen: Ich werde starten. Treffen wie verabredet am Start.

 


Foto (wie fast immer): Burkhard Seilaff  

 

Ich hatte beim Blick aus dem Fenster die dicken, schwarzen Wolken übersehen. Kaum dass ich losgefahren war, tröpfelte es. Kann ja heiter werden. Hätte ich doch bloß nicht zugesagt.

 

Aber ich hatte Glück. Bis zur Wendenstraße blieb ich trocken. Dort hatten sich schon Georg und zwei weitere HRGler angemeldet. Ich brauchte nicht lange auf Ilka, Thorsten und Rene zu warten. Nachdem wir uns angemeldet hatten, tauchte auch noch Lizzy mit Familie auf. Später begegnete wir Bernhard.

 

Wir vier waren hatten uns gerade auf die Strecke gemacht, da fing es erneut zu tröpfeln an. So zurückhaltend wie es begann, blieb es leider nicht. Zum Glück hatten wir uns schon ein wenig warm gefahren. Ein wenig. Ließ die in die Kleidung einsickernde Nässe leichter ertragen.

 


Foto, wie oben: BS

 

Zwischendrin kam so etwas wie Sonnenstrahlen hervor, kaum zu sehen und schnell von neuen Regengüssen abgelöst. Aber letztlich ließen auch diese nach. Als wir die Verpflegungs- und Kontrollstelle erreicht hatten, schien sogar die Sonne. Nur so richtig warm wurde uns nicht. Umso erfreuter waren wir über den Becher heiße Brühe, der uns angeboten wurde. Wie überhaupt das Angebot an Süßkram, geschmierte Brote und Brötchen - die mit Nutella! Hmmm! -, war vielfältig und schmackhaft. Und da ich gerade beim Loben bin: Auch die Ausschilderung der Strecke war sehr gut! Für die vielen Risse und Löcher (Krater!) im Asphalt kann Endspurt ja nichts. Hatte den Eindruck, dass es verglichen mit vor zwei Jahren, deutlich mehr geworden sind.

 

Eigentlich hatte ich geplant, über Geesthacht weiter zu fahren. Aber ein Blick nach oben? Ist vielleicht doch besser, mich Hagemanns zurück zum Start anzuschließen. Da wusste ich noch nicht, dass es gegen den Wind gehen würde - und der wurde zwischendrin immer wieder von Böen unterstützt. Dass es erneut beginnen würde zu regnen, geschenkt. Nur hageln, das hätte es doch nun wirklich nicht auch noch müssen. Ein Glück, dass ich auf dem Rad unterwegs war und nicht zu Fuß, wie die Teilnehmer am Marathon. Die dachten unter Umständen ähnlich, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

 

Aber vor Kaltehofe: Sonnenschein, Asphalt bzw. Pflaster ohne Löcher. Selbst der Wind schien nachgelassen zu haben. Plötzlich machte es Spaß, Rennrad zu fahren. Sogar die nassen Klamotten trockneten vor sich hin.

 

Beim Ziel: ein heißer Kaffee, dazu eine Bockwurst. irgendwie stimmte die Welt wieder! Na, so ganz nun auch wieder nicht. So richtig warm wurde uns nicht. Und ein Blick nach oben??

 

Der Rest ist schnell erzählt. Hagemanns brachten mich nach Hause. Schwarze Wolken ließen mich diesen Weg wählen. Schließlich wollten Renate und ich nach unserer Reise endlich wieder, wie eigentlich jeden Sonntagabend, zum Tanzen gehen, in unseren Tanzkreis.

 

Zu Hause angekommen, Sachen aufgehängt – so richtig trocken waren sie nämlich noch nicht -, Wasser eingelassen und ab in die Badewanne. Wegen der Wärme und zur Entspannung für die Nackenmuskeln.

23.4.2017  norbert klecka

 

P.S. So richtig warm wurde mir dann aber erst beim Tanzen.




Veröffentlicht am:
18:37:45 25.04.2017


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Termine
Erfolge

Deutscher Meister 1-er Straße
2010 - Felix Rieckmann (U19)

Deutscher Crossmeister 2010
Jannick Geisler (U19)

Deutscher Crossmeister 2009
Felix Rieckmann (U17)

Deutscher Crossmeister 2007
Julian Lehmann (U15)

Deutscher Crossmeister 2006
Jannick Geisler (U15) 


2. Platz DM Cross 2016
Jasper Pahlke (U15) 

2. Platz DM Cross 2013
Jannick Geisler (U23, MLP)

3. Platz DM Cross 2015
Louis Lex (U15)

3. Platz DM Cross Lorsch 2011
Julian Lehmann (U19)

3. Platz DM 4er-Mann-
schaftszeitfahren 2009 (U17)

3. Platz DM Cross 2007
Felix Rieckmann (U15)

4. Platz DM Straße 2007
Felix Rieckmann (U15)

5. Platz DM Cross 2015
Moritz Plambeck (U15)

5. Platz DM Cross Döhlau 2014
Lauritz Urnauer (U19)

5. Platz DM Cross 2009
Julian Lehmann (U17)

5. Platz DM Cross 2009
Jannick Geisler (U19)

5. Platz DM Cross 2007
Jannick Geisler (U17)

6. Platz DM Cross 2016
Jannick Geisler (Elite)

6. Platz DM Cross 2014
Jannick Geisler (U23)

6. Platz DM 4er-Mannschaft 2006 (U15)

7. Platz DM Cross 2016
Lucas Carstensen (U23, KED)

7. Platz DM Cross 2015
Lauritz Urnauer (U19)

7. Platz DM Cross 2012
Julian Lehmann (U23)

7. Platz DM Cross Lorsch 2011
Jannick Geisler (U23) 

8. Platz DM Cross 2015
Stephan Warda (Sen3)

8. Platz DM Cross 2006
Matthias Heine (U15)

9. Platz DM Cross 2016
Stephan Warda (Sen) 

9. Platz DM Cross 2012
Lucas Carstensen (U19)

9. Platz DM Cross 2012
Jannick Geisler (U23, Heizomat) 

10. Platz DM Cross 2015
Jannick Geisler (Elite)

10. Platz DM Cross 2014
Lucas Carstensen (U23)