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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

TRAININGSCAMP IN MLLN

HRG-Trainingscamp in Mölln

Mölln – mal was Neues / für die Fotos nach unten blättern

Das alljährliche Trainingscamp vom 17. – 19.02.2012 jährte sich zum x-ten Mal. Diesmal wählten wir die Jugendherberge in Mölln aus. Hitzacker wollten wir nicht, Ratzeburg wollte uns nicht, denn diese befinden sich noch bis Ende Februar in der Winterpause. Einen neuen Teilnehmerrekord haben wir zwar nicht aufgestellt, aber mit 46 angemeldeten Renn- und Radtourenfahrern wollte sich kaum einer das Spektakel entgehen lassen. Allerdings hatten wir auch 10 Schülerfahrer aus anderen Vereinen dabei, die dadurch die Chance erhielten, (auch mal) in einer größeren Gruppe zu fahren. Und unseren eigenen Schülern tut das natürlich auch gut. Die Jugendherberge war freundlich, das Essen war besser und die uns zur Verfügung gestellten, großen Räumlichkeiten mit Overheadprojektor und Beamer waren zweckmäßig. Die Zimmer hätten etwas größer sein können, aber alles in allem kann man da wieder hinfahren. Dass wir kurzfristig immer noch mal Personen für den Küchendienst abstellen mussten, damit konnte man auch leben. Das war der Änderung geschuldet, dass es keine eins bis vier „Zivis“ mehr gibt.

Nachdem uns am Freitag erst einmal ein Fernsehteam von HH 1 aufgesucht hatte, wie wir uns bei Dietmar vor der Haustür trafen und fertig gemacht haben, gings weiter zum Treffpunkt nach Geesthacht. Unsere Renner hatten bis dahin freilich schon 35 km auf der Uhr und immer noch das Fernsehteam im Nacken. Und wer die Bilder auf HH 1 am Montag gesehen hat, der erkannte doch recht schnell, wie professionell unsere Renner damit umgegangen sind. Jedenfalls der Kameramann war echt beeindruckt und voll des Lobes. In Geesthacht schlossen sich noch 10 weitere Schüler unserer Truppe an, so dass wir mit etwa 20 Leuten auf dem Rad nach Mölln fuhren, im Bus begeleitet von unserem Kassenwart Bernhard Buscham. Was uns nur wunderte war, dass die Rennfahrer erst nach uns das Ziel erreichten, obwohl sie uns eigentlich gemäß Plan in Büchen hätten einholen sollen. Ich hörte dann nur: Garmin falsch, Rad auf Autobahn, Treffpunkt um 30 Minuten verpasst. Sch… Technik!

Abends hörten wir wieder interessante Vorträge über Fahrtechnik wie Doppelreihe, Einerreihe und Kreisel,  und der obligatorische Anti-Doping-Vortrag für unsere Neumitglieder durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Aktualität hatte uns auch wieder eingeholt. Aber das müssen wir nicht auch noch erzählen, dafür haben wir ja das ZDF. Bis in die späten Abendstunden saßen wir gemütlich beieinander (Dank der Getränkespenden fer RTF-Truppe) und diskutierten über den Radsport im Allgemeinen und Besonderen und über unsere eigenen Pläne.

Nach unserem obligatorischen Gruppenfoto am Samstag starteten wir mit drei Radgruppen. Schade nur, dass just beim Start Petrus dachte, na da machen wir mal was, d. h. Regen war angesagt. Trotzdem fuhren die Renner zwischen 100 – 155 km. Die Schüler schafften 27 – 55 km und die RTFler 60 – 105 km. Da waren sogar zwei dabei, die aus lauter Langeweile ? noch mal ne Stunde oder mehr dranhängten. Ich selbst konnte gar nicht soviel fahren, ich musste nämlich erstmal Tobi beim Pennybäcker in Zarrentin auslösen. Hatte er sich doch in der Zwischenzeit 3 Platten eingefahren.

Abends saßen wir nach einigen Vorträgen wieder nett zusammen. Langweilig wurde es nicht, denn es ging ans Zeitfahranzug-Anprobieren.

Sonntag mussten wir morgens unser Gerödel sortieren und wegpacken. Um kurz nach zehn konnten wir uns schließlich auf den Weg nach Hause machen. Und wie solls anders sein, wieder Regen, gepaart mit Gegenwind und sogar leichtes Schneetreiben.Die mittelere Truppe machte einen Umweg über Winsen, weil bekannt war, dass der Faslams-Umzug von Stöckte nach Winsen gehen sollte an dem Tag. Wir haben's genau getroffen! Mit folgendem Spruch wurden wir begrüßt: „Das ist aber ein geiles Kostüm.“

Nach dem uns dann doch kalt wurde, schoben wir unsere Räder durch die Menschenmenge Richtung Harburg, also dem Umzug entgegen. Dort hörten wir dann folgenden Spruch: „Nicht nach Hause fahren, am Ende umdrehen und hinten anschließen!“

Ganz zum Schluß wurde die mittlere Gruppe beim Ausladen und die Renner auf den letzten Kilometern von einem Regenschauer überfallen. Das machte ihnen aber gar nichts aus, denn die abgespulten 140 km waren schon hart genug.

Nun kann die Saison kommen. Der einen fahren ins Trainingslager, die anderen werden bereits an den ersten Rennen teilnehmen. Allen wünschen wir eine erfolgreiche Saison.

Der Bericht auf der LV-Seite sah folgendermaßen aus: http://radsport-hh.de/cms/index.php?id=59,1515,0,0,1,0

Hier kommen noch ein paar mehr Bilder.

 

Das obligatorische Startfoto vor der Jugenherberge am Samstagmorgen mit Gästen..

Samstag auf dem Weg zum Kopfsteinpflaster.

 

Tobi schoss den Vogel ab. Hier hatte er den ersten seiner 3 Platten am Samstag (nach dem er am Freitag auch schon einen hatte).

 

Abends gab es auch mal eine alternative Freizeitgestaltung, abseits von den elektronischen Helfern. 

Die Erwachsenen spielten das Verkehrt-herum-Händespiel, was zu sehr viel Erheiterung sorgte. Anschließend wurden noch ein paar Rennanzüge anprobiert. ;-)

Unsere motorisierten Helfer, hier am Sonntag auf dem Rückweg. Vielen Dank an Marion, Bernhard, Andrea und Dietmar!

Diese Schnee-/Regenwand öffnete ihre Pforten, just in dem Moment, als die mittlere Gruppe in Geesthacht in die Autos steigen wollte. Das war nicht lustig!

Die Elbe toste auf Grund des ganzen Schmelzwassers der letzten Tage.

Wir machten Halt beim Winsener Faslam. Es war mal wieder unglaublich. "Hey, 'ne geile Verkleidung." sagte einer aus dem Publikum zu uns. - Hier fuhr eine Papp-Titanic über die Straße, der Name war noch nicht in Costa geändert. ;-) 




Veröffentlicht am:
22:43:32 01.03.2012

URL: http://www.harburger-rg.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=405&printview=1
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