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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Trainingslager Ratzebg

Unser zweites Pfingst-Trainingslager führte uns wieder nach Ratzeburg. Starten konnten wir in diesem Jahr bei bestem Wetter in kurz/kurz mit allen angemeldeten  Teilnehmern. Dabei war der harte Kern mit Holger, Uwe, Wolfgang, Dietmar, Andrea, Georg, Ronald, Lissy, Arne, Ane, Sönke, Bernhard, Thomas und Marion, die wieder den Vereinsbus mit dem Gepäck, ordentlich zu essen und trinken und ihrem eigenen Rad gesteuert hat.
Über unsere Standartroute 7c (Maschen, Ramelsloh, Holtorfsloh) ging es weiter über Radbruch (den Ort konnten wir pannenfrei durchqueren) nach Lüneburg, wo wir uns zwei der Lüneburger Permanenten eintragen ließen und uns die erste Verpflegung mit frischen Schwarzbrot und Rosinenbrötchen, Malzbier und Isodrinks schmecken ließen.
Weiter gings dann über Lauenburg und Lanze nach Büchen. Hier wieder der obligatorische Stopp am Elbe-Lübeck-Kanal, wo wir dann durch einen Renntrecker eingestaubt wurden, der mit einem Affenzahn über den ausgetrockneten Feldweg donnerte. Das zwischenzeitlich aufgekommene Gerücht, dass die Hinfahrt 90 km betrage, passte hier natürlich nicht mehr, denn schon hier in Büchen hatten wir diese Strecke bewältigt. Da wir aber gut in Form sind, machte es uns nicht aus, auch noch 40 km dranzuhägen. Diese führten uns über beinahe autofreie Straßen über Gudow und Seedorf nach Ratzeburg.
Die Reservierung hat wieder einwandfrei geklappt, uns standen 6 Doppel- und zwei Einzelzimmer zur Verfügung, die nächtlichen Sägearbeiten wurden daher in aller Ruhe durchgeführt. Ronald als Obergrillmeister hat uns das üppige Abendessen auf der Terrasse der Jugendherberge bereitet, es war wieder auf den Punkt gegrillt. Ronald ist für nächstes Jahr wieder dafür eingeladen.
Am nächsten Morgen tröpfelte es leicht zum Frühstück, hielt aber rechtzeitig auf, sodass wir pünktlich um 9:30 hätten starten können,
wenn nicht:
Wir noch die Permanentenzettel hätten holen müssen,
wir gleich die Startankstelle angelaufen hätten und nicht McDoof, wie noch im letzten Jahr,
wir noch Marion zu ihrem Startpunkt gebracht hätten,
Georg nicht eine Panne gehabt hätte,
Georg nicht noch ein zweites Frühstück beim freundlichen Anwohner eingenommen hätte, der eine "Luftpumpe" angeboten hat….

Nach nur 80 Minuten Verspätung kamen wir dann doch endlich dazu, konzentriert loszufahren. Ging zunächst auch alles bestens, sogar eine Horde Strauße!! standen auf einem Feld ohne Umzäunung herum. Keine Ahnung woher die gekommen sind. Aber der Verkehr auf den schmalen Straßen war dann doch etwas ungewöhnlich. Wir vermuten, dass durch das Kirchenfest in RZ, das gute Wetter und den späten Start so viel mehr auf den Straßen los war. Später wurde es besser mit dem Verkehr, dafür ist die Straße auf der Ostseite des Schaalsees nicht überall in einem guten Zustand.
Das obligatorische Fischbrötchen in Zarrentin ist nicht jedem gut bekommen. Nach 110 km und einem Besuch auf dem Aussichtsturm in Dargow (den wir auch im Winter besucht hatten, Temperaturunterschied ca 30°C!), kamen wir guter Dinge wieder in RZ an.
Das abendliche Essengehen führte uns zum Restaurant "Lavastein", für das wir bei gutem Wetter, und das hatten wir, Plätze auf der Terrasse reserviert hatten. Dort angekommen teilte uns der Kellner ziemlich unwirsch dar, dass es nur für drinnen eine Reservierung gäbe! Na toll! Später abends kam doch noch Familie Plambeck per Bahn und Rad angereist. Da sie keine Schlösser für die Räder hatten, baten wir um einen sicheren Stellplatz im Lavastein oder im Hof. Leider wurde auch dies abgewiesen und wir konnten nicht zusammen sitzen, da es uns auch verboten wurde, ein paar freie Tische umzustellen. Mit den Restaurants in RZ scheinen wir unsere Probleme zu haben.
Zusammen haben wir noch die Party der Kirchenvereinigung besucht. Als Highlight immerhin Inga Rumpf und Band. Aber nach kurzer Zeit wurde das Konzert eher langweilig und wir haben uns mit ein paar lauwarmen Bieren an den wunderschönen Küchensee gesetzt. Hier tauchte dann plötzlich der lokale Pizzaservice auf und lieferte ein Abendessen an eine Bootsbesatzung, die hier kurz anlegte und dann die Pizzen auf dem See verputzten. Auch nicht schlecht.
Die Rückfahrt verlief über 115 km über Büchen (wieder mal Verpflegung am Kanal) und Geesthacht (auch hier der obligatorische Stopp beim Klettergarten) überwiegend stressfrei. Topfit sind wir aus dem Trainingswochenende gekommen. Die gute Form hat sich dann auch gleich bei der RTF in Neu Wulmstorf gezeigt, als wir locker flockig 155km mit einem 30er Schnitt fuhren.
Vielen Dank erneut an Marion, die uns wacker mit dem Vereinsbus begleitet hat uns uns die Sicherheit gab, jederzeit bei Panne oder Überforderung dort einsteigen zu können.
Ich würde mich freuen, im nächsten Jahr wieder so eine tolle Tour zu fahren.

Startvorbereitungen bei Andrea und Dietmar






Kurz vor Ramesloh










Stopp in Lüneburg


Stopp in Büchen






Im Wald von Langenlehsten







Wir haben schon gemerkt, dass es nicht das richtige Rad ist!


und Ane auch…



Ist das das Richtige?




In Zarrentin


Dargow





Ratzeburger See und Dom









Inga Rumpf konnte nicht wirklich begeistern








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