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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Vereinsmeisterschaft in Marxen

Es folgt ein Bericht von Norbert K. von unserer Vereinsmeisterschaft Karfreitag.

Ganz unten gibt es die Ergebnisse.


"Wieder dabei gewesen.

Der erste Lauf unserer Vereinsmeisterschaft in Marxen und die Frage: Soll ich auch in diesem Jahr wieder daran teilnehmen? Schließlich saß ich Mitte Februar beim Trainingslager in Stade das letzte Mal auf dem Rennrad. Waren wir den gesamten März über verreist. Ob da noch etwas von meiner aufsteigenden Kondition übrig geblieben ist? Allerdings angesichts der geringen Konkurrenz in meiner Altersklasse, sie ist an einer Hand abzuzählen, spielt das eigentlich keine so große Rolle. Oft bin ich sogar der Einzige, der startet.


Und gegebenenfalls müssten zwei Wochen doch ausreichen, wieder einigermaßen in Form zu kommen. Nur, das Wetter: entweder war es zu kalt, zu windig oder es regnete. Aber eigentlich hatte ich nicht so Recht Lust. Die Vorstellung, wie im Januar wieder bei null anfangen zu müssen, wirkte doch arg motivationsbremsend.

Am Dienstag vor dem Rennen, gab es keine Ausreden mehr. Zwar waren Schauer angesagt, aber auch Sonne. Es galt also, die Pause zwischen zwei Schauern auszunutzen.


Und dann die Überraschung. Ich erreichte auf meiner kleinen Trainingsstrecke direkt vor der Haustür in etwa denselben Schnitt, wie vor dem Urlaub, 22,6 auf 17 Kilometer. Dabei hatte ich mich gar nicht sonderlich angestrengt. Und geregnet hatte es auch. War selber sehr überrascht. Also klar, ich werde am Karfreitag wieder starten. Selbst schlechtes Wetter würde mich nach diesem Test nicht davon abhalten können.


Und dann schien sogar die Sonne. Entsprechend groß war, verglichen zu den Vorjahren, die Teilnehmerzahl: 36 Starterinnen und Starter. Sehr viele bekannte Gesichter, einige neue. Franks Appell folgend, alle in Vereinsfarben. Aber es kamen nicht nur Teilnehmer, sondern auch eine ganze Reihe von Zuschauern.

 


(Gemeinsames Hinradeln der weiteren Sportler.)

     

Ich sollte bei den Senioren starten, dem größten Feld. Fünf Runden waren vorgegeben. Selbst bei guter Kondition würde ich da überhaupt nicht mithalten können. Allein Bernd Gryza, zwei Jahre jünger, ist - gefühlt - doppelt so schnell wie ich. Würde also wie in den Vorjahren, wenn ich nicht irgendwelche Kids begleitete, wieder für mich allein fahren dürfen. Angesichts des Gegenwindes auf der langen Geraden keine angenehme Aussicht.

   


(Startbesprechung)

   

Susanne entschied: „Norbert fährt mit uns!“ Und nicht nur das. „Die erste Runde fahren wir ganz entspannt!“ Und so reihte ich mich bei den Frauen und Jugendlichen ein. Eine kleine, überschaubare Gruppe, die es aber ermöglichte, im Windschatten zu fahren, sofern man nicht mit der Führung dran war.


Nach der ersten Runde zogen die ambitionierten Renner und Rennerinnen an und waren bald außer Sicht. Auch in unserer verbleibenden Sechsergruppe wurde das Tempo verschärft, zwar moderat, aber das war mir zweimal doch etwas zu anspruchsvoll. „Kürzer“. Und das hatte dann zur Folge, dass mich Bernd Grzeja zusammen mit Sönke überholten. Den Elitefahrern gelang das sogar zweimal.


Nach vier Runden beendeten die Frauen mit einem Schlussspurt ihr Rennen. Ich spurtete nicht mit, stieg aber ebenfalls aus, eigenmächtig. Mir reichte das. Die Vorstellung, jetzt allein noch eine Runde weiterfahren zu müssen, auf der langen Geraden gegen Wind, ließ mich gar nicht erst auf die Idee kommen, noch eine fünfte Runde zu fahren. Hingegen wären Sönke und Bernd gerne noch eine Runde gefahren, als die Rennleitung sie aus dem Rennen nahm. Für sie bedeutete es, länger darauf warten zu müssen, bis das letzte Rennen beendet war. Und das im kalten Wind! Denn erst nach dem Ende der Rennen ging es ja zum eigentlichen Höhepunkt des Vormittags, zum heißen Kakao ins Wirtshaus:

  


  

Aber da musste ich passen. Meine Frau erinnerte mich daran, dass wir ja noch zum Kaffee bei unserem Sohn eingeladen waren, schließlich hatte er Geburtstag. Also ging es zunächst nach Hause unter die Dusche.


Mit einem Schnitt von 23,5 Stundenkilometern war ich sehr zufrieden mit mir selbst. So gut hatte ich in den Vorjahren nicht abgeschnitten. Aber da war ich ja auch oft keine „Rennen“ gefahren, sondern hatte Kids begleitet.


Ich fühlte mich nicht einmal kaputt. Treppensteigen? Kein Problem. Nur der Rücken, speziell der Nacken! Also da merkte ich noch an den folgenden Tagen (Nächten) sehr deutlich, dass ich längere Zeit nicht mehr Rennrad gefahren bin.

18.4.2017 norbert klecka"


Ergebnisse:


1 Lucas Carstensen
2 Sebastian B.
3 Philipp
4 Lüder Kruse
5 Felix Rieckmann
6 Tobias Heine
7 Enric Wiemann U19



1 Jens Nitzschke Sen
2 Markus Müller Sen
3 Frank Plambeck
Sen
4 Jan Eisenschmidt Sen
5 Heiko Schween Sen
6 Frank Klappach Sen
7 Ralf Wolter Sen
8 Rolf Faak
Sen
9 Sven Paschukat
Sen
10 Markus Meyer Sen
11 Sönke Sen
11 Bernd Grzeja Sen
13 Dietmar Heine Sen
14 Holger Sen
15 Axel Ehm Sen
16 Uli Beeck Sen
17 Norbert Sen

1 Konsti Ehm U11
1 Martin Ehm U15
2 David Bahner U15
1 Moritz Plambeck U17
2 Louis Lex U17
3 Jasper Pahlke U17






1 Ines Hinrichs Frauen
2 Maria Warcocz Frauen
3 Christiane Brohmann Frauen
4 Andrea Heine Frauen
5 Susanne Plambeck Frauen
6 Justy Oehlerkingova Frauen
7 Linda Ehm Frauen



Veröffentlicht am:
18:15:27 18.04.2017

URL: http://www.harburger-rg.de/?section=news&cmd=details&newsid=660&printview=1
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