Harburger RG v. 1951 e.V. - erfolgreicher Radsport in Hamburg-Harburg



Die Cyclassics aus einer anderen Perspektive

Die Cyclassics aus einer anderen Perspektive – Impressionen vom Besenwagen der 55er-Strecke
von Ines Hinrichs


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Wie auch schon im vergangenen Jahr habe ich auch im Jahre 2014 mich entschlossen, die Vattenfall Cyclassics nicht von meinem Rennrad aus zu bestreiten, sondern ohne Anstrengungen und Schweiß auf andere Art und Weise Teil dieser Großveranstaltung zu sein, die als Hamburger Radsportler Pflicht ist. Im Nachhinein hat mir mein gestelltes Cyclassics-Helfer-Shirt eindeutig klar gemacht, dass ich doch nicht ohne Schweiß ausgekommen bin und mal auf eine ganz anders an meine körperlichen Grenzen gekommen bin – doch dazu später mehr.

Es ist sehr früh am Morgen des 24. August – kurz vor 6 Uhr. Vereinzelt sind zwar schon die ersten motivierten Radfahrer unterwegs, jedoch herrscht noch andächtige Stille. Es fahren schon keine Autos mehr in der Hamburger Innenstadt und an der Kennedybrücke – dem Start der 55er- Runde ist bereits alles abgegittert. Ich lasse die Ruhe vor dem Sturm auf mich wirken und muss an meinen eigenen, ersten Start der 55er-Runde im Jahr 2008 denken. Wie aufgeregt ich damals war. Radrennen. Völliges Neuland für mich. Einerseits bin ich froh, heute selber nicht in die Pedale treten zu müssen, andererseits schwingt doch ein wenig Wehmut mit. Natürlich ist es schon gefährlich, mit tausenden anderen Jedermännern, die eigentlich keine Rennerfahrung haben, durch die schönste Stadt der Welt um die Wette zu fahren. Aber das Gefühl am Ende, nach getaner Arbeit durch die Mönkebergstraße durchs Ziel zu fahren, unter dem Jubel und Beifall tausender Zuschauer – unvergleichbar. Unvorstellbar für jeden, der es noch nicht selbst erlebt hat.

Das Knallen von einer Autotür reißt mich aus meinen Gedanken. Es ist Sarah Lutz – die Fahrerin des Besenwagens, die mich heute tatkräftig unterstützen wird. Sie selbst ist Kommissärin und war die Tage zuvor schon bei den Youngclassics auf dem Zielrichterwagen fleißig im Einsatz. Es begleitet sie ihr langjähriger Freund Tom Kapser – ebenfalls häufig Mitglied des Wettkampfausschusses bei anderweitigen Radsport-Wettkämpfen. Wir drei werden später in dem Wagen sitzen, der einen Fahrezeugtross, bestehend aus vier Sprintern für die Fahrräder und drei großen Reisebussen für die Radfahrer, anführen wird. Jeder Teilnehmer bei den Cyclassics muss bei der 55er-Strecke mindestens einen Schnitt von 26 km/h fahren, gemessen ab dem Start des letzten Startblocks. Sollte ein Fahrer nicht in der Karrenzeit bleiben, muss er das Rennen verlassen. Entweder er steigt in eines der besagten Fahrzeuge ein, oder er fährt ohne Nummer und Transponder auf dem Radweg weiter. Ansonsten gibt es organisatorische Probleme mit den schnellsten Teilnehmern der 155er-Strecke. Die ersten passieren nämlich bereits um kurz vor 10 Uhr morgens die Mönkebergstraße um dann auf die kleine Strecke abzudrehen, die in den Westen von Hamburg führt. Wenn man jetzt bedenkt, dass der letzte Startblock der kleinen Runde erst um 8:20 Uhr startet, kann man sich ausmalen, dass es dort zu Engpässen führen kann. Vor allem wenn man sich die Fahrräder der Teilnehmer aus den hinteren Startblöcken zu Gemüte führt. Es scheint eine Art Gesetz zu sein: Umso weiter hinten man startet, umso schwerer bzw. behäbiger scheint das Gefährt zu sein. Rennräder, so wie wir sie kennen, sind schon eine Seltenheit, ja fast eine Rarität. Natürlich ist dieser Tatbestand jetzt sehr überspitzt dargestellt, aber drücken wir es mal so aus: Der Anteil an Carbon nimmt von Startblock zu Startblock nach hinten rapide ab. Ich frage mich, was wohl die Erwartungen sind? Einfach ins Ziel kommen? Während ich an dem Besenwagen gelehnt die Startblöcke beobachte, die sich mit fortschreitender Zeit immer mehr füllen, sehe ich so allerhand. Viele MTBs, normale Touringräder, Tandems ja sogar die roten Stadträder von der Deutschen Bahn.

Ich fühle mich nochmals zurückversetzt an meine Anfänge im Radsport. 2007 hat mein damaliger Lebensgefährte mich mit zum Waseberg geschleppt – zu dem Profirennen der Cyclassics. Ich war anfangs noch so was von genervt – wie langweilig… Irgendwelchen Typen beim „Um-die-Wette-Radeln“ zuzusehen. Nichtsahnend, dass ich nach dem Rennen vom Radsportvirus infiziert sein werde, von dem ich bis heute nicht geheilt bin. „Ich will auch Rennen fahren“ sagte ich damals unter dem doch sehr belustigten Kopfschütteln meines Freundes. Völlig unbeeindruckt von seiner Reaktion krallte ich mir alte Radsportkleidung aus seinem Schrank – ein wilder Mix aus alter BDR-Nationalkleidung und Kuhflecken vom Radsport-Zentrum Hamburg, ging voller Tatendrang in den Fahrradkeller und schnappte mir ein altes Damenrad aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Dass ich mir beim Hochschleppen des 20kg-Rads schon fast einen Hexenschuss holte, ignorierte ich und begann meine erste Tour. 1,5 Stunden und 25 Kilometer später war ich wieder zu Hause. Und völlig im Eimer. Bis heute frage ich mich, wie ich nach dieser Erfahrung am Ball bleiben konnte – aber ich schweife ab.

Lange Rede – gar keinen Sinn: Ich weiß, dass 55 km mit einem Rad, das schwerer als zehn Kilo ist, kein Zuckerschlecken ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass heute so einige andere diese Lektion fürs Leben auch lernen werden.

Mittlerweile ist es 8 Uhr morgens und die Straßen rund um die Alster sind voll von Radfahrern, Angehörigen und Zuschauern. Wildes, aufgeregtes Geschnatter erfüllt den mittlerweile sonnigen Morgen. Da wir an der Frontscheibe von unserem kleinen Skoda symbolträchtig einen Besen befestigt hatten, wurden wir zu einem heißbegehrten Fotomotiv. Sätze wie „Oh, oh, schau mal da, der Besenwagen“ oder „Hoffentlich kriegt‘ der mich nicht“ waren fast minütlich zu hören. Auf meine bekannt flappsig-freche Art bekommt jeder einen Konterspruch. Sie sollen sich ja schließlich beeilen. Ist ja immerhin noch ein Radrennen und kein Kaffekränzchen.

8.12 Uhr. Offizieller Start des letzten Startblocks „I“ der 55er-Strecke. Zum Vergleich: Philipp Plambeck rollt an diesem Tag um 8:54 Uhr nach einer Gesamtzeit von 1:24 als vierter ins Ziel.

Einige Minuten vergehen und wir steigen in unseren Wagen und setzten uns in Bewegung- die Fahrzeugkolonne langsam hinterher. Auf meinem Schoss liegt das sogenannte Marschband, wo penibel genau für jeden Kilometer die Uhrzeit für einen 26er Schnitt dokumentiert ist. Ich habe es mir noch nicht mal richtig gemütlich im Wagen gemacht, schon taucht der erste Radfahrer am Horizont auf. Sarah und ich gucken uns ein wenig entgeistert an. Ich schaue auf den Kilometerzähler des Wagens, den wir zuvor genullt haben. Km: 1,5. Oha. Ich betrachte das Marschband, den Kilometerstand und die Uhrzeit. Immer wieder im Wechsel. Einen Kilometer lang fahren wir mit ungefähr 15 Stundenkilometer dem Radler hinterher. Wirklich flüssiges Radfahren sieht eindeutig anders aus und ich beschließe, dass es keinen Sinn hat, noch weiter zu warten mit der Disqualifikation. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass der Fahrer – der mindestens 70 ist – noch ungeahnte Kräfte freisetzt. Ich habe, ganz ehrlich, ein richtig schlechtes Gewissen. Zahlt derjenige doch so viel Startgeld und freut sich schon Ewigkeiten auf dieses Event, da kommt die böse Ines mit dem Besenwagen angerollt und nimmt ihn aus der Wertung. Bei Kilometer 2,9. Jedoch kommt es ganz anders. Wir halten ihn an, ich steige aus und erkläre ihm seine Optionen (Weiterfahren ohne Nummer und Transponder oder Einstieg in den Bus). In seinen Augen sehe ich tatsächlich sowas wie Dankbarkeit. Er ist froh, mich zu sehen, sagt er. Er würde sehr gerne einsteigen. Die letzten fünf Jahre lief es immer richtig gut, nur heute wollen die Beine einfach nicht, legt er nach. Ich nicke, klopfe ihm aufmunternd auf die Schulter und notiere mir die Nummer und steige wieder ein. Dank der ganzen anderen fleißigen Helfern in den Sprintern und Bussen muss ich nichts weiter machen.

Von da ab geht es etwa alle 500 Meter so. Der nächste abgehängte Fahrer erscheint, ich springe aus dem Auto, rattere schon routiniert meinen Text herunter, Schreibe, knipse den Transponder und nehme die Nummer ab, winke den Bus und den Sprinter herbei, aufmunternde Worte, Schulter klopfen, steige wieder ein. Einige warten schon länger auf mich am Straßenrand, weil sie einen Defekt oder Sturz hatten. Wie lange sie schon warten, ist gut an dem Buchstaben des Startblocks zu erkennen. Mir begegnen viele verschiedene Gesichter: fröhliche, traurige, genervte, freudige. Alles ist dabei. Und immer wieder ist es dasselbe Verfahren. Einige sind erstaunt, mich schon zu sehen, obwohl ich aufgrund der Vielzahl der Disqualifizierungen hinter dem Marschband ganz schön hinterherhinke.

Meine Fremdsprachenkenntnisse werden auch auf die Probe gestellt: häufig muss ich mich auf Englisch wiederholen. Man muss sagen, die Engländer sind sehr höfliche Zeitgenossen. So lassen sie mich doch erst in Ruhe meinen ganzen Text minutenlang aufsagen und mich geduldig aussprechen, bis sie mir dann doch erzählen, dass sie kein Wort verstanden haben und ich alles noch mal erzählen darf. Eine weitere Herausforderung war eine Türkische Fahrerin, die weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte. Mein türkischer Wortschatz beschränkt sich dann leider doch nur darauf zu sagen, dass ich Hunger habe. Und bis drei zählen kann ich – da hört es dann aber auch schon auf. Also gestikuliere ich wild herum, zeige auf ihr Fahrrad und deute auf den Sprinter, zeige danach auf sie und fuchtel mit meinen Händen in Richtung Bus. Sie guckt sehr verwirrt – die junge Dame hat keinen blassen Schimmer, was hier vor sich geht. Allerdings steigt hinter mir schon der Fahrer aus dem Sprinter aus. Ich nutze die Gunst der Stunde und schiebe sie in Richtung Bus und springe auch schon wieder ins Auto.

Ich betrachte wieder die Uhr im Auto und die Zeittabelle, die auf dieser Tour bis dahin mein ständiger Begleiter war. Ich lege die Liste kopfschüttelnd beiseite. Wir sind bereits 15 Minuten hinter der vorgegebenen Zeit. Mittlerweile lasse ich die Fahrer Gruppenweise anhalten, schreie laut nur noch die nötigsten Informationen, für nette Worte habe ich leider keine Zeit mehr. Mein Handy klingelt, es ist Jenny aus der Zentrale – so stellt sie sich mir vor. Sie fragt mich, ob alles in Ordnung ist, denn laut GPS, das in unserem Auto befestigt ist, sind wir nicht da, wo wir sein sollten. Ich versuche ihr so ruhig wie möglich in dieser Situation zu erklären, dass mir das durchaus bewusst ist, dass wir es wohl nicht pünktlich ins Ziel schaffen, ich aber daran derzeit leider nichts ändern kann, weil ich bis zu dem Zeitpunkt bereits etwa 100 Fahrer aus dem Rennen genommen habe. Mit der Antwort scheint die Jenny aus der Zentrale wohl zufrieden zu sein, bedankt sich und legt auf.

Nach der Verpflegungsstation in Wedel halten wir wieder eine große Gruppe von ungefähr 15 Fahrern an. Mittlerweile hilft Tom mir ordentlich mit – obwohl er eigentlich „nur“ die Begleitung von Sarah ist. Ich war zu sehr beschäftigt damit, alle Startnummern in die „Give-Up-Liste“ mit KM-Stand, Uhrzeit und Grund zu notieren. An diesem Tag hatte ich schon so einige böse Worte gehört, viel Gemotzte und Gemecker von frustrierten Fahrern. Aber bei dieser Truppe hat es mir echt die Worte im Halse stecken lassen. Der Herr mittleren Alters, 30 Jahre alter Stahlrahmen, Wade voller Kettenschmatze mit dem Buchstaben „H“ vor seiner Startnummer (also vorletzter Startblock) wettert los: „Wir haben hier doch nur in Ruhe einen Kaffee getrunken (bei der Verpflegungsstelle) und ein bisschen Geschnackt und jetzt werden wir hier rausgenommen, Unerhört!“. Seine Mitradler, nickten, stimmten ihm zu und funkelten mich böse an. „Ich werde mich bei Herrn Bertling (Geschäftsführer der Firma Upsolut) PERSÖNLICH *drohende Geste mit erhobenem Zeigefinger* beschweren!!!“. Ich stehe da, öffne den Mund – weiß aber nicht, was ich dazu sagen soll. Ich schließe meinen Mund wieder, mache auf dem Absatz kehrt und steige wieder ins Auto, ohne ein Wort zu sagen. Zurück bleibt eine Truppe verdutzter Radfahrer, die mit dieser Reaktion wohl nicht gerechnet haben. Als wir alle wieder im Auto saßen war kurzes Schweigen. Der Kommentar von Tom mit süffisantem Unterton „Warum fahren die dann nicht einfach eine RTF?!?“. Recht hat er. Wir lachten und fuhren weiter.

In Wedel kommt auch die Kösterbergstraße. Wie der Name verrät, geht es hier auch ein paar Meter bergauf. Wir fahren in den Berg hinein und mir fällt ein Fahrer indischer Herkunft an der Seite auf, der sein Billig-Carbon-Renner mit normalen Pedalen schiebt. Er selber trägt eine lange Jeans. Ich habe ihn schon vor etwa 20 km aus dem Rennen genommen, er hat aber darauf bestanden, weiter zu fahren. Immer wieder haben wir ihn überholt und er uns, als wir wiederum andere Fahrer rausgenommen haben. Beeindruckt von seinem Ehrgeiz schaue ich zu ihm herüber. Mir fällt auf, dass er noch einen ziemlich dicken Gang aufgelegt hat. In etwa 53/13. Das würde mir dann allerdings auch sehr schwer fallen, hier hoch zu fahren. Ich bitte Sarah, das Auto zu stoppen und steige mal wieder aus dem Fahrzeug aus. Ich frage ihn, warum er nicht einen leichteren Gang einlegt bzw. zumindest vom großen aufs kleine Kettenblatt schaltet. Mit seinen großen, rehbraunen Augen schaut er mich fast herzzerreißend an. „Ich weiß nicht, wie das geht“ erklärt er mir mit einem sehr niedlichen indischen Akzent. Ich unterdrücke den Impuls, ihn zum Trösten in den Arm nehmen zu wollen und greife mir beherzt sein Rad und schalte in einen angepassten Gang für diese Steigung. Freudestrahlend schwingt dieser sich wieder auf sein Rad, bedankt sich tausend Mal und winkt mir so heftig zu, dass ich fast Angst haben muss, dass ihm der Arm abfällt. „Wenn er nicht weiß, wie man schaltet, wie soll er denn nach dem Berg wieder dicker Schalten?“ fragt Sarah mich. „Es ist besser, einen zu leichten, als einen zu schweren Ganz zu treten“ beschließe ich kurzerhand.

Ich überfliege kurz die Give-Up-Liste. Über mehrere Seiten erstreckt sich mein Gekritzel. Bei mittlerweile über 200 aus dem Rennen genommen Fahrern ist keine Zeit für schönste Sonntagsschrift. Die Fahrer der Sprinter geben mir bekannt, dass die Wagen voll sind und kein Rad mehr reinpasst. Mein Blick geht wieder mal auf den Tacho. KM 48. Alle Sportler, die nicht mehr in der Karenzzeit bleiben, können das kurze Stück auch noch nach Hause fahren, entscheide ich.

Wir sind mittlerweile auf der Elbchaussee. Es kehrt tatsächlich so etwas wie Ruhe ein. Auch die Elbchaussee ist voll mit Zuschauern, die auch uns noch mit Pfeiffen, Topfdeckeln und sonst noch alles was Krach macht lautstark anfeuern. Da sehe ich zwischen den Zuschauern etwas Rotes rumhüpfen. Wasn das? Denk‘ ich mir… „STOOOOP“ schreie ich und Sarah bleibt vor Schreck beinahe das Herz stehen und macht fast eine Vollbremsung. Das rote, springende Etwas ist nämlich der altbekannte Didi Senft der sich wie ein Schneekönig freut, den Besenwagen zu sehen und das auch immer wieder lautstark zum Ausdruck bringt. Ich zücke mein Handy hüpfe mal wieder aus dem Auto raus – so zum 1654 Mal, und lasse es mir nicht nehmen, mit ihm ein Foto zu machen.

Nach dem Kiez wurden wir abgeleitet – auf den direkten Weg zur Nikolai-Kirche, dem Startort der Profis. Wir mussten noch etwa zehn Minuten auf der Ost-West-Straße zwischenparken. Durch unsere mittlerweile 20 minütige Verspätung müssen wir erst den Start der Berufsradfahrer (dieses Wort habe ich bei Eurosport gelernt ;) ) abwarten. Wenige Augenblicke später ist alles vorbei. Der Wagen hält, Motor aus. Ich hole tief Luft. Über 250 Fahrer habe ich heute aus dem Rennen genommen. Wer weiß, wie viele es gewesen wären, wenn ich von Anfang an mehr Gas gegeben hätte und direkt auf der Timeline gefahren wäre? Ich entschuldige mich erst mal bei Sarah, die ich im Eifer des Gefechts doch das eine oder andere Mal etwas forscher angegangen bin und bedanke mich bei Tom, der mir so viel geholfen hat, obwohl er es nicht musste.

Ich lasse das Rennen im Kopf Revue-passieren. Im letzten Jahr war es doch deutlich anders. Ich habe bei weitem nicht so viele Fahrer gehabt, die schlichtweg einfach zu langsam waren. Dafür hatte ich sehr viel mehr Fahrräder ohne passenden Radler dazu. Warum? Weil diese aufgrund von Stürzten leider im Krankenhaus gelandet sind. Letztes Jahr – so erinnere ich mich – waren es über 30. In diesem Jahr zum Glück gerade mal vier. Am Ende ist es wohl so gewesen, dass es aufgrund des starken Windes wohl so gekommen ist, aber wer weiß das schon so genau.


Ich übergebe die Liste und den großen Beutel mit den Transpondern. Meine Arbeit für heute ist getan.

2 Stunden und 38 Minuten haben wir für die 55 km (offiziell 57) benötigt. Das macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 21,7 km/h.




Veröffentlicht am:
11:29:18 02.09.2014


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Termine
Erfolge

Deutscher Meister 1-er Straße
2010 - Felix Rieckmann (U19)

Deutscher Crossmeister 2010
Jannick Geisler (U19)

Deutscher Crossmeister 2009
Felix Rieckmann (U17)

Deutscher Crossmeister 2007
Julian Lehmann (U15)

Deutscher Crossmeister 2006
Jannick Geisler (U15) 


2. Platz DM Cross 2016
Jasper Pahlke (U15) 

2. Platz DM Cross 2013
Jannick Geisler (U23, MLP)

3. Platz DM Cross 2015
Louis Lex (U15)

3. Platz DM Cross Lorsch 2011
Julian Lehmann (U19)

3. Platz DM 4er-Mann-
schaftszeitfahren 2009 (U17)

3. Platz DM Cross 2007
Felix Rieckmann (U15)

4. Platz DM Straße 2007
Felix Rieckmann (U15)

5. Platz DM Cross 2015
Moritz Plambeck (U15)

5. Platz DM Cross Döhlau 2014
Lauritz Urnauer (U19)

5. Platz DM Cross 2009
Julian Lehmann (U17)

5. Platz DM Cross 2009
Jannick Geisler (U19)

5. Platz DM Cross 2007
Jannick Geisler (U17)

6. Platz DM Cross 2016
Jannick Geisler (Elite)

6. Platz DM Cross 2014
Jannick Geisler (U23)

6. Platz DM 4er-Mannschaft 2006 (U15)

7. Platz DM Cross 2016
Lucas Carstensen (U23, KED)

7. Platz DM Cross 2015
Lauritz Urnauer (U19)

7. Platz DM Cross 2012
Julian Lehmann (U23)

7. Platz DM Cross Lorsch 2011
Jannick Geisler (U23) 

8. Platz DM Cross 2015
Stephan Warda (Sen3)

8. Platz DM Cross 2006
Matthias Heine (U15)

9. Platz DM Cross 2016
Stephan Warda (Sen) 

9. Platz DM Cross 2012
Lucas Carstensen (U19)

9. Platz DM Cross 2012
Jannick Geisler (U23, Heizomat) 

10. Platz DM Cross 2015
Jannick Geisler (Elite)

10. Platz DM Cross 2014
Lucas Carstensen (U23)