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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Hamburger-Brockensturm mit Harburger Untersttzung

von Thomas Hauser

Aufmerksam im Frühjahr auf Helmuts-Fahrradseiten auf das Unternehmen Hamburger-Brockensturm geworden, war meine Begeisterung gleich geweckt und die Anmeldung abgeschickt. Pfingsten war es endlich so weit. Schon am Freitag fuhr ich nach Wedel zum Start. Umso morgens etwas länger schlafen zu können und schon einige andere Teilnehmer kennen zu lernen. Die anderen Übernachtungsgäste hatten eine etwas längere Anreise, Marburg, Berlin und einer kam sogar aus Luxemburg, um den Brocken zu stürmen.

Am Samstagmorgen wurden die extra gefertigten Trikots ausgegeben und angezogen. Bei leichtem Nieselregen startete gegen 8.30 Uhr das Unternehmen Brockensturm mit 40 Radlern. Die Strecke führte uns entlang der Elbe/Elbhang nach Teufelsbrück. Von dort ging es entlang des Grünenrings um Hamburg drum rum. Am Öjendorfer See wurde die erste größere Pause gemacht. Dann ging es weiter Richtung Bergedorf, wo mich der erste Plattfuß heimsuchte. Weiter Richtung Gesthacht, wo unterwegs der Nieselregen in Dauerregen überging. Beim Bäcker vor Ort trafen wir noch weitere Brockenstürmer, die auf die gleiche Idee gekommen waren. Kurze Zeit später traf es die Anderen der Gruppe mit dem Plattfuß. In kurzen Zeitabständen und bei Dauerregen mussten wir mehrere Platten beheben. Leider hatten die anderen Teilnehmer nicht genug Schläuche eingepackt und flicken bei Dauerregen erwies sich als nicht lange haltbar. So entschlossen sich 3 Teilnehmer, schweren Herzens kurz nach Geesthacht den Brockensturm nicht fortzusetzen. Zu zweit - der Rest meiner Ortsgruppe - machten wir uns dann auf den Weg, das Tagesziel Hitzacker zu erreichen, immerhin noch 70 km & Regen. Da wir schon einige Zeit verloren hatten, beschlossen wir, den Rest der Strecke nur noch Straße zufahren. Gegen 20.30 Uhr und nach 160 km war es dann endlich soweit, wir kamen in der DJH in Hitzacker an. Schnell die Räder in den Keller, geduscht und was Trockenes angezogen, machten wir uns endlich auf zum nahe gelegenen Restaurant.

Am Sonntag starteten wir Richtung Braunschweig, gleich an der DJH gab es einen Trail, den wir nahmen. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, kleine Trails, befestigte Waldwege und Straße. Es wurde uns alles geboten. Das Highlight der Strecke war eine ca. 10 km Strecke durch das Große Moor bei Gifhorn. Sehr schön anzusehen aber sehr anstrengend zu fahren, da wellig und aufgeweicht vom Tag vorher. Diesen Tag blieb es zum Glück trocken, am Nachmittag kam sogar die Sonne raus. Nach ca. ebenfalls 160 km hatten wir dann Braunschweig erreicht. Anschließend wurde dann der Biergarten des Italieners in der Nähe des Hotels gestürmt.

Am letzten Tag des Brockensturms war uns der Wettergott noch nicht gut gestimmt. Bei Regen verliessen wir die Stadt, kurze Zeit später kam dann aber zum Glück wieder die Sonne raus. Gleich hinter Braunschweig führte uns der Track in den Wald. Dort erwartete uns ein ca. 6 km langer schmaler Trail aufgeweicht von der letzten Nacht. Dem entsprechend sahen wir auch anschließend aus. Die restlichen km bis Ilsenburg fuhren wir zum Glück auf befestigten Wegen, um wieder etwas Kraft für den letzten Anstieg zu sammeln. Von Ilsenburg ging es dann ca. 10 km bergauf, am Anfang noch steile Schotterwege, dann die letzten Kilometer auf der Brockenstraße zum Ziel. Bis ca 800 hm hatte man noch gute Sicht und Sonne, dann wurde es aber neblig und wesentlich kühler. Oben am Ziel nach insgesamt 80 km auf 1142 hm angekommen, ging es dann gleich zum Brockenwirt. Nach und nach trafen alle Brockenstürmer ein. Von den 40 Starten kamen ca. 25 an, und ich war einer von ihnen! Die meisten DNFsmussten wegen technischen Defekts, Platten, Schaltauge verbogen etc. aufgeben. Fazit eine tolle Cross/MTB-Tour (ca. 420km) durch Norddeutschland, die nach Wiederholung verlangt.

Weiter tolle Berichte und Bilder gibt’s bei Helmut-Fahrradseiten !

 





Veröffentlicht am:
22:23:53 25.05.2013

URL: http://www.harburger-rg.de/?section=news&cmd=details&newsid=457&printview=1
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