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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Jahreswende mit Rennen in Herford und Vechta

Jahreswende für Radcrosser heißt seit vielen Jahren Silvestercross in Herford und Deutschland Cup-Finale in Vechta

Der eine wollte einfach nur noch maln Rennen vor der Deutschen fahren, weil die Trainings-/Rennbelastungen der letzten Wochen wegen des Schnees nicht das waren, was es sein sollte (Felix), der andere wollte so kurz vor der Deutschen Präsenz zeigen und Eindruck schinden (Julian), der nächste fuhr wie immer und zeigte wieder eine konstant gute Leistung über den Winter

(Lucas) und der letzte nutzte die Rennen, um das gelbe in ein grünes Trikot zu tauschen (Jannick).

Einen ganz starken Eindruck hinterließ am letzten Wochenende Julian. Nach seinem Trainingslager im Dezember (apropos: was wir ja schon seit Jahren im kleinen praktizieren !) trug Julian richtig dick auf. Bei der Fahrweise ist er absoluter Mitfavorit für eine Medaille bei der DM. Er wurde zwar hinter Silvio Herklotz aus Berlin jeweils Zweiter, aber wie Julian aus einer hinteren Startreihe bis nach ganz vorne fuhr, das war schon sehenswert.

Lucas bewies mit Platz 8 und 10 seine Konstanz. Felix steckte beim Rennen in Herford früh auf, antauender Schnee ist für einen Straßenfahrer eben nichts. Kenn ich  selbst. In Vechta konnte er mit Platz 6 wieder Anschluß gewinnen, verlor allerdings durch Nachlässigkeit gegen Johannes Cords vom HRV den 5. Rang.

Ein besonderes Wochenende wurde es für Jannick. Trat er Silvester noch im Stevens Racing-Einteiler an, wechselte er über Nacht Trikotfarbe, nun feurig grün, und Lizenz. Und das schien ihn ganz besonders zu motivieren.

Nach einem durchwachsenen Rennen in Herford mit Platz 10 fuhr er in Vechta beim DC Cup-Finale wie ausgewechselt. Von Anfang an machte er Druck nach vorne. Erst in der letzten Runde holte ihn sein (Ex-Teamkollege) vom Stevens Racing Team Ole Quast ein. Der ehemalige U 23-Vizeweltmeister Profi Christoph Pfingsten war da allerdings schon enteilt. Platz drei war das bis dahin beste Saisonrennen und macht nun Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Fünf bei der DM in Lorsch nächste Woche. Timi kam dagegen nicht ganz so gut zurecht. Plätze im Mittelfeld waren sicherlich nicht das, was er sich wünschte.

 




Veröffentlicht am:
21:12:01 05.01.2011

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