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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Frher Puig Major - Heute Monte Serra: Noch ein Bericht aus Italien

1. Artikel:

 

Früher Puig Major - Heute Monte Serra

 

 

Der von drei Seiten hoch zu fahrende 918 m hohe Monte Serra stand auch für uns wieder auf dem Programm. Locker auf der Super Strada 1 fuhren wir 22 Unentwegten bei Sonnenschein und 18 °C gen Südosten in Richtung Lucca/Pisa, vorbei an dem Häuschen mit den Prost... (immer noch die Gleiche!!). Nach einer Stunde machten wir eine kurze Pause in San Guliano Terme, wo ich ganz heimlich mal eben mein Hinterrad gegen das Hinterrad von Jannick tauschte.

   

Aus gutem Grund, denn JG startete mit seinem Crosskranz, sprich 12 - 27, also mit Rettungsring. Wenig später waren wir auch schon in Calcio, wo der 8 km lange Berg begann. Mit Tempo 9 ! bei gefühltem Überhang von 14 % ging es aus dem Ort raus. Ich brauchte allein schon für die ersten 1,5 Kilometer 10 Minuten. Im Mittelteil liefs dann besser, weil flacher. Mit dem 25" Kranz rollte es sich gut, bis allerdings nur zum letzten Kilometer, wo es wieder steiler wurde. Oben angekommen habe ich dann den Jungs und dem Mädel den Vortritt gelassen. Sie fuhren zum Gipfel, während ich an der Dreierkreuzung in der Sonne bei Banane und Süßgetränk wartete. Rückzu ging es runter bis nach Buti, wo uns zig Rennfahrer entgegen kamen.

    

Ab jetzt galt es, wieder Kilometer zu machen. An Lucca-Lunata vorbei, hier weilt das Damen-Profiteam "Roc Shox Michela Fanini" und wohnt Superstar Mario Cipollini, gings gen Norden. Nach 110 km teilten wir die Gruppe. Gruppe 1 hatte, nachdem es übern Hausberg in Camaiore zurück ging, 140 km. Gruppe zwei fuhr noch ein bisserl weiter Richtung Barga, wo sie dann wendete und zu Hause schließlich 170 km auf der Uhr hatte.

 

 

 

2. Artikel:

 

K 3 in San Martino in Freddana

 

K 3 ist kein Berg im Himalaya, obwohl, nach dem Training kams einigen denn doch so vor, weil sie so müde vom Bergfahren waren. Bei der Ankündigung "K 3" zu machen, fuhr den meisten Rennfahrern bei der vorabendlichen Besprechung erst mal der Schock in die Glieder. Dabei handelt es sich lediglich nur darum, mit niedriger Trittfrequenz von 50 - 60 Umdrehungen und Puls von etwa 160 - 180, also im submaximalen Bereich, bewusst auf Kraft eine vorher bestimmte Strecke, was natürlich meistens ein schwerer Berg ist, zu absolvieren.

  

Unsere auserwählte Strecke war der Bergabschnitt zwischen San Martino und Trebbio. Im Mittelteil gings 4,5 km von der einen und 2,5 km von der anderen Seite hoch. Je nach Leistungsvermögen fuhren wir den gesamten Abschnitt (also mit Wende in Trebbio) bis zu dreimal hin- und zurück. Da ich mich ja nun meistens auf dem Gipfel aufhielt (das ist Pflicht für den Trainer), konnte ich gut sehen, wie der eine oder andere schwächelte bzw. immer besser wurde, z.B. Julian und Eric, die langsam ihre Höhenangst ablegten.

 




Veröffentlicht am:
19:50:15 05.04.2009

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