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Harburger Radsport Gemeinschaft v. 1951 e. V.

Trainingslager Stiepelse

Die Pfingstziele der HRG zeichnen sich immer wieder durch vollkommen unbekannte Orte aus. Aber im Gegensatz zur Weltstadt Hankensbüttel ist der malerische Ort Stiepelse, auf der anderen Elbseite gelegen, kaum bekannt. Immerhin leben nach der letzten Volkszählung weit über 80 Personen dort idyllisch zwischen Schafen und Störchen.

Die Hinfahrt mit kräftigem Rückenwind ging über Lüneburg, Lauenburg, Dalldorf und Boizenbung zum Ziel im Lichtblick in Stiepelse, einer netten Unterkunft direkt am Elberadweg gelegen mit Zugang zum Elbstrand in 30 m Entfernung. Dier Unterkunft im Lichtblick war ganz hervorragend, die Zimmer alle unterschiedlich und individuell eingerichtet, zum Teil in 2 Ebenen, Axel und Konsti können noch darüber berichten wie sie die Nacht verbringen konnten. Allerdings mussten Axel, Ute, Martin und Thorben in einer anderen Ferienwohnung unterkommen. Entgegen der mir versprochenen komfortablen Unterkunft gab es dort einige Abstriche zu machen, das war nicht so toll.
Abends war es leider doch recht frisch und immer noch zu windig, um den Abend am Elbstrand zu verbringen. Stattdessen wurden wir exquisit vom Chef selbst begrillt, das Essen war super, hatten wir uns aber auch verdient nach der 120-150 km langen Anfahrt. Aber die größte Leistung hat wohl Konsti vollbracht, er ist die längste Strecke in seinem Leben gefahren, 84 km in gut 4 Stunden, und das mit 7 (sieben!) Jahren.

Für den Pfingstsonntag waren die Wetterprognosen nicht optimal angekündigt, allerdings wurden wir morgens mit strahlendem Sonnenschein geweckt, Um 10:00 sind wir dann in unterschiedlichen Gruppen auf die Piste gegangen, der größte Trupp Richtung südost mit heftigem Rückenwind Richtung Dömitz, Holger, Ane und Uschi nach Hitzacker und Ute nach Boizenburg. Gegen 13:00 war dann das gute Wetter vorbei, alle sind mehr oder weniger nass geworden, am schlimmsten traf es Ute, weiter im Norden hat es am meisten geregnet. Aber auch der großen Gruppe lief das Wasser durch die Schuhe. Aber nach der warmen Dusche gings dann doch bald wieder und wir haben noch den Ort erkundet.

Für die Rückfahrt hielt Petrus dann weiterhin 5 Windstärken aus West für uns bereit. Die Fahrt aus Stiepelse bis zur Fähre nach Bleckede war die erste Prüfung, oben auf dem Deich war kein Schutz zu finden außer beim Vordermann. Von Bleckede sind wir über Breeze und Thomasburg gefahren, meist durch ein wunderschönes Waldgebiet, in dem wir vor dem Wind doch einen guten Schutz hatten. Unterwegs mussten Martin mit Schmerzen im Bein und Thorben mit Chain Suck in den Bus wechseln, der uns tapfer mit Karen am Steuer begleitet hat. Vielen Dank hierfür! An der Ilmenau haben wir dann eine längere Rast eingelegt, die restlichen Brote und Getränke mussten noch weg.

Die letzten Kilometer am Deich entlang waren für Ane ein echter Kampf mit dem Wind, auch wenn sie vorbildlich Windschatten gefahren ist. Aber Leichtgewichte haben es hier natürlich viel schwerer. Wir sind aber alle heil angekommen, es war für mich ein Super-Wochenende und würde mich freuen, wenn wir im nächsten Jahr wieder Pfingsten zusammen verbringen können.

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